Die Coronapandemie hält immer noch das Land in Schach. Vor allem aber sind jedoch die Kinder von Hartz-4-Empfängern und Geringverdienern betroffen, die sich bis jetzt keinen Laptop oder Tablet für den digitalen Fernunterricht leisten konnten. Doch das hat sich nun geändert!

Ein rückwirkender Zuschuss in Höhe von bis zu 350€ vom Jobcenter für die Anschaffung von Laptops, Tablets, Drucker und Zubehör pro Kind zum 1. Januar 2021 soll Hartz-4-Empfängern zu Gute kommen. Nach Mitteilung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales betrifft dies auch Kinder von Geringverdienern.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres wurde der Digital-Pakt-Schule wegen der Coronapandemie um 500 Mio. € aufgestockt, damit Schulen bedürftige Kinder ausstatten können. Eine entsprechende Umfrage der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen ergab jedoch, dass etwa 60% der Gymnasien, nur 44% der Gesamtschulen und lediglich 30% der restlichen Schulformen digitale Endgeräte für den Fernunterricht zur Verfügung gestellt hatten. Diesbezüglich heißt es aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales: „Digitaler Unterricht muss für alle Kinder möglich sein und darf nicht am Geldbeutel scheitern.“

Für den Zuschuss müssen die Leistungsempfänger gegenüber dem Jobcenter jedoch belegen, dass sie weder vom Förderverein noch von der Schule selber unterstützt worden sind. Entsprechende Kosten für neue Anschaffungen werden nach Arbeitsminister Heil nur in der Höhe der Endgeräte übernommen, die die Schule vorschlägt oder vorschreibt.

Auch dürfen sich die Kinder über einen weiteren Zuschuss zum Kindergeld in Höhe von 150 Euro im Mai freuen.

Jobcenter übernimmt Kosten für Tablets und Laptops für Kinder von Hartz-4-Empfängern Zuletzt aktualisiert: 16.02.2021 von Jobcenter_Anwalt_Admin